Freitag, 14. märz 2008
Hinrichtungen als solche gesehen sind schon pervers, aber aus Massenexekutionen scheinbar unwerten Lebens in China, dem Land mit der sozialistischen Markwirtschaft, noch Kapital rauszuschlagen ist schon höchst pervers. Zahlungskräftige "Kunden" aus dem kapitalistischen Ausland lassen sich in China zum günstigen Preis eine chinesische Volksleber transplantieren und das schon als organisierte Reisegruppen. Leben nehmen, um Leben zu geben. Und darüber entscheidet der Faktor Geld.
Wer meint, Konzentrationslager wären Nazigeschichte, der irrt. Gerade die kommunistisch überzeugten Chinesen kombinieren Vernichtungslager mit kommerzieller Nutzung. Selbstverständlich sind solche Fabriken mit dem blutigen Geschäft nicht offiziell, das würde schließlich nicht zum absolut vorbildlichen Wirtschaftsboom passen.
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In China  wird auch schon aufgrund  kleinerer Delikte die Todesstrafe verhängt: Drogenhandel,  Diebstahl,  Steuerhinterziehung und ebenso die Falun Gong-Praxis. Die Zahlen sind auf über 8000 Exekutionen jährlich beziffert, die Dunkerziffer nicht miteinbezogen. Die standartisierte Methode ist die Erschießung, gedacht für die armen Proletarier und Minderheiten ohne Rechte, anscheinend auch ohne Menschenrechte. Todesspitzen werden hingegen den reichen Kriminellen verabreicht. Außerdem werden Schauprozesse veranstaltet - zur Abschreckung und Würdigung des mittelalterlichen Zeitgeistes.




Bei anstehenden Transplantationen wird den Todesrichtern Nachricht gegeben, den Häftling nicht sofort zu töten, denn Organe toter Körper verwesen bekanntlich schnell. Im OP werden dann die Organe entnommen, unter welchen Umständen weiß niemand, eventuell aber sogar unter örtlicher Betäubung. Frische Organe werden dann sofort dem Patienten implantiert. Einer MUSS sterben, damit einer leben KANN. Dazu der chinesische Gesundheitsminister Huang Jiefu: 95 Prozent der Organe für Transplantationen in China stammen von zum Tode verurteilten Gefangenen. Offiziell.
Organhandel und Menschenhandel gehen Hand in Hand. Menschen werden wie Waren gehandelt. Sie werden über die Grenzen geschafft, ihre Organe entnommen und die Leichname verschwinden als weißer Rauch in der Luft. Niemand wird sie in einem Land mit rund 1,3 Milliarden Menschen missen, außer die Angehörigen denen der Staat kein Gehör schenkt.
von | Freier Mensch |
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